Geschichten
Essay
Der stille Tod der Schwulenbar in der Provinz
In den Niederlanden schließen Schwulenbars außerhalb der Randstad eine nach der anderen. Was verschwindet mit diesen roten Lampen und klebrigen Böden? In Tilburg schloss Café De Pont im vergangenen Jahr. Vierzig Jahre lang stand die Tür offen. Männer kamen nach der Arbeit vorbei, um ein Bier zu trinken. Manche waren bereits geoutet. Andere nicht. Der Besitzer wurde siebzig und fand keinen Nachfolger. Die Nachricht schaffte es in die Lokalzeitung. Danach herrschte Stille. Eine kurze Traueranzeige auf Facebook, ein paar Herzen darunter. Und dann ging das Leben weiter. Aber es geht etwas verloren. Nicht nur in Tilburg. Ein landesweites Muster In Groningen gibt es noch zwei Schwulenbars. In…
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Der Darkroom schließt, das Fitnessstudio ist voll
Die schwule Szene verändert sich. Was verschwindet mit den alten Bars, und was kommt dafür zurück? Ein Spaziergang durch die Amsterdamer…
Die Darkroom ist verschwunden, und mit ihr auch etwas anderes
Amsterdamer Schwulenbars schließen eine nach der anderen. Was verlieren wir, wenn die Szene in Apps und Gentrifizierung aufgelöst wird?…
Das Darkroom ist zum Museum geworden
Die Amsterdamer Gay-Szene verändert sich schneller als je zuvor. Was verschwindet mit den alten Bars? Und was bekommen wir dafür zurück?…
Die Lederbar, die verschwand, und was an ihre Stelle trat
Die alte Schwulenbar schließt, das Fitnessstudio floriert. Was sagt das über uns aus? Ein Essay über verlorene Orte und neue Rituale. An…