Chemsex: Psychiater warnt vor Drogengefahren bei sexuellen Treffen
Psychiater Jean-Victor Blanc veröffentlicht ein Buch über Chemsex-Gefahren. Er warnt vor Süchten und Gesundheitsrisiken unter homo- und bisexuellen Männern.
Ein Pariser Psychiater veröffentlicht ein Buch über Chemsex. Dr. Jean-Victor Blanc arbeitet im Krankenhaus Saint-Antoine und lehrt an der Sorbonne.
Blanc leitet eine der wenigen Kliniken, die sich auf Chemsex spezialisiert. Am 3. April erscheint sein Buch 'Des Amours chimiques, le fléau du chemsex' im Verlag Seuil.
In seinem Essay kombiniert der Arzt klinische Erfahrung mit Forschung. Er analysiert, warum Chemsex bestimmte Gruppen anzieht. Er untersucht auch die sozialen Ursachen hinter dem Phänomen.
Chemsex bezieht sich auf Drogenkonsum während sexueller Aktivitäten. Es geht hauptsächlich um Stimulantien wie Crystal Meth und GHB. Dieses Verhalten tritt besonders in bestimmten Gemeinschaften auf. Es betrifft homo- und bisexuelle Männer.
Der Arzt warnt vor ernsthaften Gesundheitsrisiken. Süchte, Infektionen und psychische Probleme sind mögliche Folgen. Blanc fordert mehr Aufmerksamkeit und bessere Hilfe.
Seine Forschung zeigt, dass Chemsex kein moralisches Problem ist. Es hängt mit Einsamkeit, Sexualität und sozialem Druck zusammen. Ein ganzheitlicher Ansatz ist daher notwendig.