Cocoland-Seite wiedereröffnet: Ermittlungen eingeleitet
Die Chat-Plattform Cocoland ist nach ihrer Schließung 2024 zurückgekehrt. Die Pariser Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet.
Die Chat-Seite Coco wurde 2024 von der Justiz geschlossen. Sie ist nun unter neuem Namen zurückgekehrt: Cocoland.
Die französischen Behörden sind besorgt über diese Wiedereröffnung. Die Pariser Staatsanwaltschaft hat eine offizielle Ermittlung eingeleitet. Eine spezialisierte Polizeieinheit kümmert sich darum.
Die Seite Coco hatte einen sehr schlechten Ruf. Sie wurde im Pelicot-Prozess erwähnt. Dieser Fall betraf organisierte Vergewaltigungen im Internet.
Die Seite war auch mit vielen homophoben Übergriffen verbunden. Schwule Männer wurden auf die Seite gelockt. Danach wurden sie Opfer gewalttätiger Überfälle. Diese Anschläge zielten bewusst auf LGBT+-Personen ab.
Die Schließung 2024 war ein Sieg für LGBT+-Organisationen. Diese Verbände kämpften lange gegen die Seite. Sie hatten zahlreiche Gewaltvorfälle der Polizei gemeldet.
Die Wiedereröffnung unter dem Namen Cocoland ist sehr besorgniserregend. LGBT+-Organisationen fordern schnelle Schließung der neuen Seite. Sie fürchten, dass die gleichen Gefahren zurückkehren.
Die Behörden versuchen, die Verantwortlichen zu identifizieren. Eine durch Gerichtsbeschluss geschlossene Seite wiederzueröffnen ist verboten. Die Verantwortlichen riskieren ernsthafte strafrechtliche Verfolgung.
Dieser Fall zeigt: Hass im Netz gegen LGBT+-Personen bleibt ein großes Problem. Digitale Werkzeuge können zur Organisation von Gewalt genutzt werden. Die Justiz muss schnell handeln zum Schutz.
LGBT+-Organisationen überwachen die Situation weiterhin. Sie fordern Opfer auf, gefährliche Kontakte zu melden. Die Sicherheit von LGBT+-Personen online ist dringend erforderlich.