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Crime

Dijon: Homophobe Übergriffe kehren am Kir-See zurück

Am Kir-See in Dijon ereigneten sich im April mindestens drei homophobe Übergriffe auf Cruising-Männer. Die lokale Behörde löst diese gefährliche Situation seit Jahren nicht.

RainbowNews Editorial8. Mai 2026 — Frankrijk3 Min. Lesezeit
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Im April 2024 ereigneten sich mindestens drei homophobe Übergriffe in Dijon. Die Täter lockten Männer am Kir-See in die Falle. Dieser See ist ein bekannter Treffpunkt für Cruising-Männer.

Cruising bedeutet, dass Männer sich draußen zum Sex treffen. Dies passiert seit Jahren am Kir-See. Aber die Stelle ist auch gefährlich geworden. Homophobe Täter wissen das und nutzen es aus.

Die Opfer werden angegriffen und manchmal auch ausgeraubt. Sie trauen sich oft nicht, Anzeige zu erstatten. Sie fürchten, geoutet zu werden oder nicht ernst genommen zu werden.

Menschenrechtsorganisationen sind besorgt. Sie sagen, dass solche Übergriffe jedes Jahr zurückkehren. Besonders im Frühling und Sommer, wenn das Wetter besser wird, nehmen Vorfälle zu.

Die lokale Behörde hat noch keine wirksame Lösung gefunden. Es wurden mehr Kameras aufgestellt, aber die Übergriffe gehen weiter. Opferorganisationen fordern mehr Polizeistreifen an diesen Orten.

Die französische Organisation SOS Homophobie registriert jedes Jahr hunderte Fälle von Gewalt gegen LGBTQ+-Personen. Übergriffe an Cruising-Plätzen bilden einen großen Teil davon. Die Täter kommen manchmal in Gruppen und sind gut organisiert.

Experten sagen, dass das Problem komplex ist. Viele Opfer schweigen aus Scham. Dadurch wirkt das Problem kleiner als es wirklich ist. Die echten Zahlen liegen wahrscheinlich viel höher.

Aktivisten fordern Maßnahmen von der Stadt Dijon. Sie wollen, dass der Bürgermeister das Problem offiziell anerkennt. Sie fordern auch bessere Unterstützung für Opfer von Homophobe-Gewalt.

Das Gewalt am Kir-See ist kein neues Problem. Seit Jahren machen Organisationen auf diese gefährliche Situation aufmerksam. Trotzdem fühlen sich viele homosexuelle Männer unsicher im öffentlichen Raum.

Der Fall zeigt, dass Homophobe-Gewalt in Frankreich ein ernstes Problem bleibt. Nicht nur in Großstädten, sondern auch in mittelgroßen Städten wie Dijon. Es braucht mehr politischen Willen, um das zu ändern.

RE

RainbowNews Editorial

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