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Crime

Mann über Dating-App gelockt und in Indien erpresst

Ein 44-jähriger Mann in Indien wurde über eine Gay-Dating-App gelockt und von einer siebenköpfigen Bande angegriffen. Die Bande erpresste ihn durch Drohungen, seine Nacktfotos online zu veröffentlichen.

RainbowNews Editorial18. Juni 2026 — India3 Min. Lesezeit
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Ein 44-jähriger Mann in Indien wurde angegriffen und ausgeraubt. Eine Gay-Dating-App wurde für die Lockerung genutzt. Der Mann lebt im Distrikt Surendranagar im Bundesstaat Gujarat.

Eine Bande von sieben Personen nahm online Kontakt mit dem Mann auf. Sie nutzten die Gay-Dating-App, um sein Vertrauen zu gewinnen. Anschließend vereinbarten sie ein persönliches Treffen.

Bei seiner Ankunft griff die Bande den Mann an. Sie schlugen ihn und zogen ihm die Kleidung aus. Die Angreifer machten Fotos und Videos ohne Zustimmung.

Die Bande drohte dem Mann anschließend. Sie sagten, seine Nacktfotos würden online geteilt. Dies ist eine häufige Erpressungstaktik gegen LGBTQ+-Menschen. Dies nennt sich ein Honeytrap-Schema.

Der Mann musste 31.000 Rupien zahlen. Das sind etwa 270 Pfund oder ungefähr 315 Euro. Er zahlte aus Angst vor öffentlicher Bloßstellung.

In Indien ist Homosexualität in vielen Gemeinschaften stark stigmatisiert. LGBTQ+-Menschen erleben häufig Diskriminierung und Gewalt. Dies macht sie zu leichten Opfern für Erpressung.

Abschnitt 377 von Indiens kolonialem Schwulengesetz wurde 2018 aufgehoben. Allerdings bleiben rechtliche Schutzmaßnahmen begrenzt. Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind nicht rechtlich anerkannt.

Die Polizei bestätigte den Vorfall und ermittelt. Die sieben Verdächtigen wurden identifiziert. Bislang ist unklar, ob Verhaftungen erfolgten.

LGBTQ+-Organisationen sagen, diese Anschläge sind nicht selten. Schwule und bisexuelle Männer werden häufig über Apps angegriffen. Kriminelle wissen, dass Opfer zu beschämt sein könnten zu berichten.

Experten raten LGBTQ+-Menschen zur Online-Vorsicht. Sie raten, keine persönlichen Fotos mit Fremden zu teilen. Unbekannte oder private Orte können gefährlich sein.

Dieser Fall zeigt die ernsthaften Risiken für LGBTQ+-Menschen. Er zeigt auch den dringenden Bedarf für stärkere Schutzmaßnahmen. Opfer dieser Verbrechen verdienen volle Unterstützung.

RE

RainbowNews Editorial

Redakteur

Teil des RainbowNews-Redaktionsteams.

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