Universität in Bangladesch wirft Studierende raus und ruft Polizei
Eine Universität in Bangladesch expellierte Studierende unter Verdacht der Homosexualität. Die Studierenden wurden danach der Polizei übergeben.
Eine Universität in Bangladesch sieht sich starker internationaler Kritik ausgesetzt. Die Schule warf Studierende raus, die verdächtigt wurden, homosexuell zu sein. Nach der Exmatrikulation rief die Universität die Polizei. Die Studierenden wurden daraufhin verhaftet.
Die Vorfälle ereigneten sich am 16. und 19. Mai. Sie fanden an der Hajee Mohammad Danesh Science and Technology University statt. Diese Universität befindet sich in Dinajpur, Bangladesch.
Die Menschenrechtsorganisation JusticeMakers Bangladesh in Frankreich berichtete davon. Sie verurteilte die Handlungen der Universität scharf. Sie bezeichneten die Behandlung als schwere Menschenrechtsverletzung.
In Bangladesch ist Homosexualität illegal. Das Land nutzt alte Kolonialgesetze zur Kriminalisierung. Menschen können lange Freiheitsstrafen erhalten. Das macht das Leben für LGBTQ+-Menschen sehr gefährlich.
Die expellierten Studierenden wurden nicht nur exmatrikuliert. Sie wurden direkt den Behörden übergeben. Das bedeutet, dass Anklage droht. Ihre Zukunft ist sehr ungewiss.
Menschenrechtsgruppen nennen diesen Fall extrem besorgniserregend. Universitäten sollten sichere Orte sein. Stattdessen handelte die Schule aktiv gegen ihre Studierenden. Das sendet eine erschreckende Botschaft an die LGBTQ+-Jugend.
Internationale LGBTQ+-Organisationen fordern die Freilassung. Sie verlangen auch die Rückgängigmachung der Exmatrikulationen. Sie wollen, dass die Regierung Schutz bietet.
Der Fall zeigt die Gefahren für LGBTQ+-Menschen weltweit. In Bangladesch kann Verdacht auf Homosexualität Leben zerstören. Aktivisten sagen, internationaler Druck ist dringend nötig.
JusticeMakers Bangladesch überwacht die Lage weiter. Sie unterstützen die betroffenen Studierenden. Die Organisation fordert globale Stimmen gegen diese Ungerechtigkeit.
