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Culture

Deutsche Kunstwelt wehrt sich gegen rechtsextreme Kulturkontrolle

Deutschlands rechtsextreme AfD-Partei setzt sich für 'patriotische' Kunst ein. Das beunruhigt LGBTQ+-Gemeinschaften und Kulturinstitutionen. Kritiker vergleichen die Kulturpolitik der Partei mit der Nazi-Ära.

RainbowNews Editorial19. September 2026 — Duitsland3 Min. Lesezeit
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Die Alternative für Deutschland, bekannt als AfD, wird immer stärker. Die Partei möchte erstmals eine deutsche Landesregierung kontrollieren. Das macht viele Menschen in der Kunstwelt sehr nervös.

Die AfD spricht viel über 'patriotische' Kunst. Sie wünscht sich Kunstwerke, die deutsche Identität feiern. Kritiker sagen, das klingt wie Nazi-Kulturpolitik aus den 1930er Jahren. Damals entschied die Regierung, welche Kunst 'akzeptabel' war. Sie verboten Kunstwerke als 'entartet'. Das betraf Werke jüdischer und LGBTQ+-Künstler.

Viele deutsche Kunstinstitutionen bereiten sich jetzt auf Gegenwehr vor. Museen, Theater und Galerien sprechen Klartext. Sie sagen: Kunst muss frei und offen bleiben. Sie fürchten, die AfD will kritische oder diverse Kunstwerke entfernen.

LGBTQ+-Künstler und -Gemeinschaften fühlen sich besonders bedroht. Die AfD hat regelmäßig LGBTQ+-Rechte in Deutschland angegriffen. Die Partei lehnt geschlechtervielfältige Schulbildung ab. Sie kritisierte auch öffentliche Förderung für LGBTQ+-Kulturfestivals. Kunsträume, die queere Identität feiern, könnten Staatsförderung verlieren.

Deutschland hat dunkle Geschichte mit politischer Kunstkontrolle. Das Nazi-Regime verbrannte Bücher und schloss Museen. Viele LGBTQ+-Menschen und Künstler wurden verfolgt und getötet. Die deutsche Gesellschaft hat seitdem hart gearbeitet. Sie schützt nun künstlerische Freiheit. Kulturführer sagen: Geschichte wiederholt sich nicht.

Mehrere Museumsdirektoren schrieben bereits öffentliche Briefe. Sie warnen: Demokratische Werte sind in Gefahr. Sie fordern die Öffentlichkeit auf, freie Kunst zu unterstützen. Manche Institutionen prüfen auch legale Wege zur Unabhängigkeit.

Die AfD gewann kürzlich Wahlen in zwei ostdeutschen Bundesländern. Das zeigte starke Unterstützung für Rechtsextremismus. Nationale Wahlen kommen bald. Viele in der LGBTQ+-Gemeinschaft und Kunstwelt beobachten das genau. Sie machen sich Sorgen um ihre Zukunft.

Deutsche Kunstinstitutionen stehen derzeit fest. Sie sagen: Inklusive, diverse und queere Kunst gehört nach Deutschland. Sie kämpfen, damit das so bleibt.

RE

RainbowNews Editorial

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