Dory Manor spricht über seine Kindheit und Homosexualität in 'Der Gorilla'
Der israelische Dichter Dory Manor veröffentlicht eine autobiografische Erzählung mit dem Titel 'Der Gorilla'. Darin erkundet er seine Kindheit, seine Entdeckung der Homosexualität und sein freiwilliges Exil in Berlin.
Dory Manor ist israelischer Dichter und Übersetzer. Heute lebt er in Berlin. Er hat gerade ein neues Buch veröffentlicht. Das Buch heißt Der Gorilla. Es erschien bei Grasset.
In diesem Buch erzählt Dory Manor von seiner Kindheit. Sein Vater war Bodyguard. Er schützte hochrangige israelische Politiker. Dieser Beruf hatte großen Einfluss auf die Familie.
Das Buch erkundet wichtige Familiengeheimnisse. Dory Manor spricht über lange verborgene Dinge. Er erwähnt eine starke, schwer zu tragende Männlichkeit. Sein Vater verkörperte ein sehr hartes Männerbild.
Dory Manor spricht auch über seine Entdeckung der Homosexualität. Das ist zentral für das Buch. Er erzählt, wie er verstand, wer er war. Das war nicht einfach in seinem Familienumfeld.
Exil ist auch ein großes Thema des Buches. Dory Manor verließ Israel. Er zog nach Berlin. Diese Entscheidung hing mit seiner Identität und Freiheit zusammen.
In einem Interview sagte Dory Manor einen wichtigen Satz. Er sagte: « Mein Vaterland ist die Literatur ». Für ihn ist das Schreiben sein echtes Land. Keine Nation oder Stadt.
Das Buch ist ein mutiges Zeugnis. Es verbindet Identität, Familie und Homosexualität. Dory Manor zeigt, wie man in einer Welt aus Gewalt und Schweigen aufwächst. Er zeigt auch, wie man seine eigene Stimme findet.
Der Gorilla ist ein wichtiges Buch für die LGBTQ+-Gemeinschaft. Es zeigt eine queere Erfahrung im israelischen Kontext. Das ist selten und wertvoll in der heutigen Literatur.
