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Culture

Drei neue Ausstellungen würdigen lesbische Künstlerinnen in Kalifornien

Kalifornien zeigt drei neue Ausstellungen lesbischer Künstlerinnen: Monica Majoli, Millie Wilson und Susan Silton. Die Ausstellungen sollen Jahrzehnte der Auslöschung queerer Frauen korrigieren.

RainbowNews Editorial24. September 2026 — Vereinigte Staaten3 Min. Lesezeit
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Kalifornien präsentiert drei neue Kunstausstellungen. Sie würdigen die Werke lesbischer Künstlerinnen. Viele in der Community sehen das als längst überfällig an.

Die Künstlerinnen Monica Majoli, Millie Wilson und Susan Silton stehen im Fokus. Sie arbeiten seit Jahrzehnten in Los Angeles. Ihre Werke wurden oft ignoriert oder aus der Kunstgeschichte gelöscht.

Monica Majoli ist in Los Angeles aufgewachsen. Mit zwölf Jahren besuchte sie täglich die Sisterhood Bookstore. Das war ein feministischer Buchladen in LA. Sie suchte nach Menschen wie sich selbst. Der Laden existiert heute nicht mehr.

Eines Tages fand Majoli ein besonderes Foto. Es zeigte die Gruppe der Ovulars. Das waren feministische Frauen. Sie organisierten Fotografie-Workshops in ländlichem Oregon. Die Workshops fanden zwischen 1979 und 1983 statt. Sie lebten und arbeiteten in einer lesbischen Gemeinde. Sie nutzten Fotografie, um lesbisches Leben zu zeigen.

Die Ovulars stehen jetzt im Zentrum einer neuen Ausstellung. Sie heißt Monica Majoli: Countervision. Die Schau findet im Juni L Mazer Lesbian Archives statt. Präsentiert wird sie von Los Angeles Nomadic Division, auch Land genannt.

Die Ausstellung zeigt Majolis neue Zeichnungen. Sie präsentiert auch Materialien vom Sisterhood Bookstore und den Ovulars. Einige Zeichnungen liegen in einer Schublade mit fünf Fächern. Besucher können sie herausnehmen und genauer betrachten. Andere Zeichnungen sind in der Sammlung des Archives ausgestellt.

Das Mazer Lesbian Archives ist ein wichtiger Ort. Es bewahrt die Geschichte lesbischen Lebens und der Kultur. Kunstwerke dort auszustellen fühlt sich bedeutsam und kraftvoll an.

Jahrelang erhielten queere Künstlerinnen keine Aufmerksamkeit. Ihre Werke fehlten in Museen und Galerien. Diese drei Ausstellungen wollen das ändern. Sie machen Künstlerinnen sichtbar, die oft verdrängt wurden.

Unterstützer der Ausstellungen sagen: Diese Anerkennung ist wichtig. Lesbische Künstlerinnen verdienen Sichtbarkeit und Würdigung. Ihre Geschichten sind ein vitaler Teil der Kunstgeschichte. Diese Ausstellungen sind ein großer Schritt für LGBTQ+-Repräsentation.

RE

RainbowNews Editorial

Redakteur

Teil des RainbowNews-Redaktionsteams.

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