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Culture

Sie brach den Kontakt zu ihren Eltern ab. Jetzt taten ihre Geschwister dasselbe.

Eine lesbische Frau brach vor sieben Jahren den Kontakt zu ihren religiösen Eltern ab. Nun haben auch ihre Geschwister den Kontakt zu ihr abgebrochen, kurz vor ihrer Hochzeit.

RainbowNews Editorial24. September 2026 — Vereinigte Staaten3 Min. Lesezeit
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Eine Frau heiratet bald. Sie und ihre Partnerin sind beide Frauen. Die Hochzeit steht unmittelbar bevor. Aber ihre Familiensituation ist sehr schmerzhaft.

Sie wuchs in einer religiösen Familie im amerikanischen Süden auf. Vor sieben Jahren outete sie sich als homosexuell. Ihre Eltern akzeptierten diese Nachricht nicht. Sie reagierten negativ auf ihr Coming-out.

Deshalb entschied sie sich, den Kontakt zu ihren Eltern abzubrechen. Das war eine sehr schwere Entscheidung. Sie wollte sich vor ihrer Ablehnung schützen. Sie hatte das Gefühl, keine andere Wahl zu haben.

Doch dann geschah etwas Unerwartetes. Auch ihre Geschwister brachen den Kontakt zu ihr ab. Sie wählten die Seite ihrer Eltern. Jetzt fühlt sie sich völlig allein in ihrer Familie.

Sie stellt sich eine schwierige Frage. Tat sie das Falsche? Sie fragt sich, ob der Kontaktabbruch zu viel Schaden verursachte. Bald heiratet sie und ihre Familie wird nicht dabei sein.

Diese Geschichte ist in der LGBTQ+-Community sehr verbreitet. Viele queere Menschen erleben Ablehnung durch religiöse Familien. Das Coming-out kann zum Verlust von Familienbeziehungen führen. Das nennt man Familienentfremdung.

Experten sagen, dass LGBTQ+-Menschen oft sehr schwierige Entscheidungen treffen müssen. Sie müssen zwischen ihrer Sicherheit und ihrer Familie wählen. Der Kontakt zu ablehnenden Familienmitgliedern kann ernsthafte psychische Probleme verursachen.

Gleichzeitig ist es tiefgreifend schmerzhaft, die ganze Familie zu verlieren. Viele queere Menschen bauen sich stattdessen eine Wahlfamilie auf. Freunde und Gemeinschaftsmitglieder werden ihr neues Unterstützungssystem.

Ihre Hochzeit sollte ein glücklicher Moment sein. Jeder Mensch verdient Liebe und Unterstützung an seinem Hochzeitstag. Doch für viele LGBTQ+-Menschen macht Familienablehnung diesen Moment bittersüß.

Sie tat nichts Falsches. Sich selbst vor Schaden zu schützen ist immer berechtigt. Religiöse Überzeugungen geben niemandem das Recht, einen Angehörigen zu verletzen. LGBTQ+-Menschen verdienen Würde und Respekt, auch von ihren eigenen Familien.

Ihre Geschichte zeigt, warum LGBTQ+-Gemeinschaftsräume und Unterstützungsnetzwerke so wichtig sind. Niemand sollte seinen Hochzeitstag ohne Liebe und Freude um sich herum erleben.

RE

RainbowNews Editorial

Redakteur

Teil des RainbowNews-Redaktionsteams.

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