Fortschrittliches amerikanisches College für LGBTQ+-Studierende schließt
Hampshire College, ein progressives amerikanisches College mit starker Unterstützung für LGBTQ+-Studierende, schließt wegen finanzieller Probleme. Die Schule war bekannt für ihre inklusive Politik und das Queer Community Alliance Center.
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Hampshire College in Massachusetts, eines der LGBTQ+-freundlichsten Colleges Amerikas, wird geschlossen. Die Leitung kündigte Donnerstag an, dass das kleine liberale Kunstcollege schließen muss. Grund sind jahrelange finanzielle Probleme ohne Lösung.
Die Schule war bekannt für ihre inklusive Politik für LGBTQ+-Studierende. Sie hatte ein eigenes Queer Community Alliance Center. Das College bot beispielsweise Transfers für Studierende an, die andere Hochschulen verlassen hatten. Der Grund waren anti-LGBTQ+-Richtlinien dort. Hampshire organisierte auch Konferenzen für mehr Toleranz. Doch die Studentenzahl sank dieses Jahr unter 750. Die Einnahmen waren seit Jahren unzureichend.
Letztes Jahr führten Staatsbeamte in Florida gegenteilige Politik ein. Einige Colleges entfernten Regenbogenflaggen und wurden weniger gastfreundlich. Hampshire versuchte, diesen Trend zu bekämpfen. Das College bot mehr Unterstützung an. Leider reichte das Geld nicht aus. Hampshire geht nun mit seiner progressiven Mission in die Geschichte ein.