Amerikanische Lehrerin sagt, zum Rücktritt gezwungen worden zu sein nach Coming-out
Eine amerikanische Lehrerin behauptet, ihre Stelle aufgeben zu müssen, nachdem sie einem Schüler sagte, homosexuell zu sein. Ihr Fall zeigt, dass Diskriminierung im Bildungsbereich noch immer vorkommt.
Eine Lehrerin im amerikanischen Bundesstaat Georgia behauptet, aus ihrem Job gedrängt worden zu sein, nachdem sie einem Schüler ihre Homosexualität offenbarte. Cameryn Lovett arbeitete als Unterrichtsassistentin an der Mulberry Creek Elementary School in Harris County. Sie sagte dem lokalen Sender WTVM, dass sie ihre Sexualität ansprach, um eine Schülerdiskussion herauszufordern.
Lovett behauptet, dass dieses offene Gespräch dazu führte, dass Kollegen und die Schulleitung sie anders behandelten. Sie fühlte sich unter Druck gesetzt und erhielt schließlich die Wahl: freiwillig kündigen oder entlassen werden. Solche Situationen sind leider in Teilen der USA noch immer möglich, wo der LGBTQ+-Schutz im Arbeitsrecht von Staat zu Staat unterschiedlich ist.
Die Schule hat sich öffentlich nicht zu dem Fall geäußert. Der Vorfall wirft ein Licht auf anhaltende Herausforderungen für homo-, lesbi- und transgeschlechtliche Menschen in Lehrberufen. Obwohl viele amerikanische Bundesstaaten und Schulbezirke Antidiskriminierungsrichtlinien verabschiedet haben, zeigen sich Vorurteile in der Praxis noch immer problematisch. Lovetts Geschichte ist nicht einzigartig und wirft Fragen zur Sicherheit und Akzeptanz am Arbeitsplatz auf.