Erste transgender Leiterin von New Yorks LGBTQ-Behörde setzt sich gegen föderale Widerstände ein
Taylor Brown wurde zur Leiterin von New Yorks neuer LGBTQ-Behörde ernannt. Sie will gegen föderalen Druck und strukturelle Ungleichheit kämpfen. Zwei Aufgaben sind entscheidend: Schutz vor wachsenden Angriffen und Bekämpfung von Jahrzehnte alter Diskriminierung.
Taylor Brown ist die erste offen transgender Person, die eine New Yorker Stadtbehörde leitet. Bürgermeister Zohran Mamdani ernannte sie im März zur Leiterin der neuen LGBTQ-Behörde. Brown ist Bürgerrechtsanwältin und sieht zwei große Herausforderungen vor sich.
Die erste Aufgabe ist unmittelbar. Transgender Menschen in Amerika werden zunehmend auf föderaler Ebene angegriffen, sagt Brown. 'Die Transgender-Gemeinschaft wird von allen Seiten unter Druck gesetzt, auch durch die föderale Regierung,' sagte sie gegenüber WNYC. 'Wir müssen diese Bedürfnisse genau beobachten. Sie sind entscheidend und sehr dringend.' Die Behörde muss schnell handeln und konkreten Schutz bieten.
Die zweite Aufgabe geht tiefer. Brown will strukturelle Ungleichheit angehen, die Jahrzehnte alt ist. Das betrifft Arbeit, Wohnraum, Bildung und Polizeiarbeit. Transgender und LGBTQ-Menschen mit Hautfarbe spüren diese Ungerechtigkeit am stärksten. Für Brown persönlich ist geschlechtsbestätigende Gesundheitsversorgung wesentlich. 'Das ist lebensrettende Versorgung für Transgender,' sagt sie. Die Behörde wird dies priorisieren.
Brown verweist auf New Yorks eigene Geschichte. 'Transgender-Frauen haben die moderne Bürgerrechtsbewegung hier gestartet,' so Brown. 'Ich bin wirklich stolz darauf und fühle mich sehr geehrt.' Ihre Ernennung markiert einen Wendepunkt in der Stadt.