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Politics

Feminist Ahmed: Wir brauchen mehr Menschen, die sprechen

Die Feministin Sara Ahmed fordert auf, mehr Menschen zu ermutigen, Kritik in Organisationen zu äußern. Beschwerde ist keine Schwäche, sondern essentiell für Veränderung.

RainbowNews Redaktion9. April 20263 Min. Lesezeit
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Nach der feministischen Wissenschaftlerin Sara Ahmed sollten wir mehr Menschen ermutigen, ihre Beschwerden auszusprechen. In verschiedenen Umgebungen – von LGBTQ-Organisationen bis zu Universitäten und Behörden – sieht Ahmed großen Wert in Kritik und Einwänden.

Ahmed argumentiert, dass Beschwerde nicht negativ sein muss. Im Gegenteil: Es ist notwendige Kommunikation. Wenn Menschen in Organisationen Probleme benennen, führt dies zu Veränderung und Verbesserung. Kritik wird oft als lästig angesehen, doch kann sie ein Zeichen von Gesundheit sein. Menschen, die aussprechen, was schiefläuft, helfen Organisationen, besser zu werden.

In der LGBTQ-Gemeinschaft ist dies besonders wichtig. Hier gibt es viele unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen. Ahmed sieht es als essentiell an, dass diese Stimmen gehört werden. Auch wenn sie unbequem sind. Universitäten und Behörden funktionieren genauso. Nur wenn Probleme benannt werden, können sie gelöst werden.

Die Wissenschaftlerin plädiert nicht für einen negativeren Ton, sondern für eine Kultur der Offenheit. Menschen sollten sich sicher fühlen, ihre Meinung ehrlich zu sagen. Dies gilt für alle: von Führungskräften bis zu Mitarbeitern. Ahmeds Botschaft ist klar: Beschwerde ist keine Schwäche, sondern eine Kraft.

RR

RainbowNews Redaktion

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