François-Noël Buffet zum Menschenrechtsbeauftragten ernannt trotz LGBT+-Vergangenheit
François-Noël Buffet wurde zum Menschenrechtsbeauftragten in Frankreich gewählt. Allerdings stimmte er gegen die Ehe für alle und gegen die Fortpflanzungsmedizin.
Emmanuel Macron schlug François-Noël Buffet vor. Er soll neuer Menschenrechtsbeauftragter werden. Das Parlament bestätigte diese Kandidatur.
Aber François-Noël Buffet ist in der LGBT+-Debatte kein Unbekannter. Der rechte Senator stimmte 2013 gegen die Ehe für alle. Er votierte auch gegen die Öffnung der Fortpflanzungsmedizin für Frauenpaare.
Der Menschenrechtsbeauftragte ist eine sehr wichtige Institution. Seine Aufgabe ist es, alle Rechte zu schützen. Er muss Bürger gegen Diskriminierung verteidigen. Das umfasst auch sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität.
LGBT+-Verbände äußerten ihre Besorgnis. Sie fragten die Kohärenz dieser Wahl an. Wie kann ein LGBT+-Gegner diese Rechte verteidigen?
Nationalversammlung und Senat genehmigten die Ernennung dennoch. Diese Abstimmung schockierte viele Aktivisten. Einige Abgeordnete verurteilten diese Entscheidung öffentlich.
Für Verbände sendet diese Wahl ein schlechtes Signal. Sie zeigt mangelnden Respekt vor LGBT+-Rechten. Diese Rechte sind heute in Frankreich noch fragil.
Die LGBT+-Gemeinschaft bleibt mobilisiert. Sie wird Buffets Handlungen genau beobachten. Sie wird seine Einhaltung der Rechte überwachen. Jede Diskriminierung muss gemeldet werden.
Diese Ernennung startet eine wichtige Debatte. Kann man die Rechtsverteidigung jemandem vertrauen, der sie bekämpfte? Die Frage bleibt offen und sensibel.
