Ghana verabschiedet erneut Anti-LGBT-Gesetz
Das ghanaische Parlament verabschiedete am 29. Mai 2025 ein Anti-LGBT-Gesetz. Dieses Gesetz verschärft die Unterdrückung von LGBTQ+-Personen im Land.
Das ghanaische Parlament verabschiedete am Freitag, 29. Mai 2025, ein Anti-LGBT-Gesetz. Die Abstimmung fand in Accra statt, der Hauptstadt des Landes.
Dieses Gesetz war bereits 2024 verabschiedet worden. Der Präsident unterzeichnete es jedoch nicht rechtzeitig. Daher wurde es am Ende der Legislaturperiode ungültig.
Die Abgeordneten beschlossen, das Gesetz ein zweites Mal abzustimmen. Sie starteten damit den legislativen Prozess erneut von vorne.
Dieses neue Gesetz ist sehr streng gegenüber LGBT+-Personen. Es verschärft die Strafen für homosexuelle Beziehungen. Es kriminalisiert auch die Unterstützung der Rechte von LGBTQ+-Personen.
Menschenrechtsverteidiger sind sehr besorgt. Sie fürchten, dass dieses Gesetz viele Menschen gefährdet. Internationale Organisationen haben diesen Text bereits kritisiert.
Ghana würde sich anderen afrikanischen Ländern mit ähnlichen Gesetzen anschließen. Diese Gesetze werden oft von den Vereinten Nationen verurteilt. Auch die Europäische Union lehnt sie ab.
Das Gesetz muss noch vom ghanaischen Präsidenten unterzeichnet werden. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Situation genau. In den kommenden Wochen könnten diplomatische Druck ausgeübt werden.
LGBT+-Personen in Ghana leben bereits in schwierigen Verhältnissen. Diskriminierung und Gewalt sind im Land häufig. Dieses neue Gesetz könnte ihre Situation verschlimmern.
Lokale LGBT+-Aktivisten rufen zum Widerstand auf. Einige haben das Land bereits aus Angst verlassen. Die internationale Gemeinschaft soll die betroffenen Personen unterstützen.
