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Politics

Indonesien führt Anti-LGBTIQ+-Doktrinen in Schulen ein

Indonesien wird Anti-LGBTIQ+-Doktrinen in Schulen und Universitäten einführen. Die Regierung sieht sexuelle Vielfalt als Bedrohung für religiöse Werte und nationale Sicherheit.

RainbowNews Editorial24. Juli 2026 — Indonesië3 Min. Lesezeit
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Die indonesische Regierung kündigte einen neuen Lehrplan an. Dieser Plan führt Anti-LGBTIQ+-Doktrinen in Schulen und Universitäten ein. Die Behörden wollen die sogenannte "Ausbreitung" der Homosexualität eindämmen.

Die Regierung sieht sexuelle Vielfalt als Bedrohung. Sie betrachtet sie als Gefahr für die religiösen Werte des Landes. Außerdem sagen die Behörden, dass dies die nationale Sicherheit gefährdet. Deshalb haben sie beschlossen, im Bildungsbereich zu handeln.

Die Maßnahme betrifft Millionen von Schülern im ganzen Land. Junge Menschen erhalten Inhalte, die LGBTIQ+-Identitäten ablehnen. Dies geschieht an öffentlichen Schulen und Universitäten gleichermaßen.

Menschenrechtsorganisationen haben diese Initiative stark kritisiert. Sie sagen, dass sie die psychische Gesundheit von LGBTIQ+-Jugendlichen gefährdet. Auch warnen sie vor mehr Diskriminierung und Gewalt gegen diese Gruppe.

Indonesien ist das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt. Religion spielt eine wichtige Rolle im öffentlichen Leben. In den letzten Jahren hat sich die Lage für LGBTIQ+-Personen verschärft. Mehrere Bundesstaaten haben bereits Gesetze erlassen, die gleichgeschlechtliche Beziehungen kriminalisieren.

2022 verabschiedete Indonesien einen neuen Strafkodex. Dieser Kodex ahndet außereheliche Beziehungen. Viele Experten sagen, dass dies auch gleichgeschlechtliche Paare indirekt betrifft. Jetzt verschärft sich die Situation durch diese neue Bildungsstrategie weiter.

Lokale Aktivisten fordern dringende internationale Unterstützung. Sie prangern an, dass der Staat Schulen zur Hassprache nutzt. Sie weisen darauf hin, dass LGBTIQ+-Schüler bereits Mobbing erleiden. Diese neue Politik wird ihre Situation noch schwieriger machen.

Die internationale Gemeinschaft beobachtet diese Entwicklungen mit Besorgnis. Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben die indonesische Regierung aufgefordert, die Maßnahme zu überdenken. Bisher haben die Behörden nicht nachgegeben. Bildung wird somit zu einem neuen Kampffeld für LGBTIQ+-Rechte in Asien.

RE

RainbowNews Editorial

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