Indonesien will kontrollieren, wer Menschenrechtsverteidiger sein darf
Indonesien plant, sein Menschenrechtsgesetz von 1999 zu ändern. Die Regierung soll entscheiden, wer als Verteidiger gilt. Human Rights Watch warnt vor Gefahren für Aktivisten, besonders LGBTQ+-Verteidiger.
Die indonesische Regierung will ein wichtiges Gesetz ändern. Das Gesetz behandelt Menschenrechte aus dem Jahr 1999. Beamte kündigten dies am 30. April 2026 an.
Die Regierung möchte ein Team gründen. Dieses Team würde echte Menschenrechtsverteidiger bestimmen. Nur genehmigte Verteidiger erhalten offizielle Anerkennung. Human Rights Watch kritisierte den Plan scharf.
Dieser Plan folgt auf einen gewalttätigen Angriff. Aktivist Andrie Yunus wurde am 12. März 2026 angegriffen. Der Angriff fand in Jakarta statt. Vier indonesische Soldaten werden beschuldigt. Der Vorfall löste landesweite Wut aus.
Menschenrechtsminister Natalius Pigai sprach über die Änderungen. Er sagte, ein Bewertungsteam würde gebildet. Das Team würde Menschenrechtsverteidiger evaluieren. Kritiker sagen, das ist sehr gefährlich.
Human Rights Watch warnt, der Plan ist schädlich. Er würde die Redefreiheit einschränken. Er würde auch die Vereinigungsfreiheit begrenzen. Das sind grundlegende Menschenrechte. Der Plan gefährdet Verteidiger mehr.
LGBTQ+-Aktivisten in Indonesien sind besonders verwundbar. Indonesien hat bereits schwierige Bedingungen für LGBTQ+-Menschen. Staatliche Kontrolle könnte LGBTQ+-Stimmen zum Schweigen bringen. Viele Aktivisten könnten ihren Status verlieren.
Organisationen wie Human Rights Watch fordern Maßnahmen. Sie wollen, dass die Regierung den Plan stoppt. Sie fordern auch Gerechtigkeit für Andrie Yunus. Die beteiligten Soldaten müssen zur Rechenschaft gezogen werden.
Der Angriff auf Yunus schockierte viele Menschen. Säureanschläge sind extrem gewalttätig und grausam. Sie verursachen schwere Dauerverletzungen. Solche Gewalt gegen einen Aktivisten ist alarmierend.
Internationale Menschenrechtsgruppen beobachten Indonesien genau. Sie sagen, Regierungen sollten Verteidiger schützen. Sie sollten sie nicht kontrollieren oder begrenzen. Barrieren für Aktivisten widersprechen internationalen Standards.
Die Situation in Indonesien ist ernst. Zivilgesellschaftliche Organisationen brauchen Freiheit. Ohne Freiheit wachsen Menschenrechtsverletzungen. Minderheiten leiden am meisten, wenn Verteidiger stumm gemacht werden.
