JD Vance nennt LGBTQ+-Gruppe fälschlicherweise Teufelsanbeter
Vizepräsident JD Vance erhob falsche Vorwürfe gegen die Sisters of Perpetual Indulgence. Während einer Rede in Kansas beschrieb er die LGBTQ+-Wohltätigkeitsorganisation als Teufelsanbeter.
Vizepräsident JD Vance attackierte eine LGBTQ+-Wohltätigkeitsgruppe während einer Wahlkampfrede in Kansas. Er erhob falsche und schädliche Vorwürfe gegen die Sisters of Perpetual Indulgence. Er nannte sie Teufelsanbeter. Das ist nicht wahr.
Die Sisters of Perpetual Indulgence ist eine bekannte Wohltätigkeitsorganisation. Die Gruppe wurde 1979 in San Francisco gegründet. Sie sammelt Spenden für LGBTQ+-Gemeinden und andere bedürftige Menschen. Sie sind für ihre farbenfrohen Nonnenkostüme bekannt. Dies ist Teil ihrer Identität und Straßentheater-Tradition.
Vance nannte die Gruppe während seiner Rede auch falsch. Kritiker sagen, das zeigt mangelnde Recherche. Viele LGBTQ+-Aktivisten antworteten schnell auf seine Aussagen. Sie nannten seine Statements gefährlich und irreführend.
Dies ist nicht das erste Mal, dass die Sisters angegriffen werden. 2023 sagte die Los Angeles Dodgers die Gruppe zunächst ab, lud sie dann erneut ein. Das löste eine große öffentliche Debatte aus. Konservative Politiker kritisierten die Gruppe damals ebenfalls stark.
Experten sagen, dass LGBTQ+-Menschen als satanisch zu bezeichnen eine bekannte Taktik ist. Dies wird manchmal satanic panic genannt. Diese Taktik wird seit Jahrzehnten verwendet. Forscher sagen, sie verstärkt Diskriminierung und kann zu echter Gewalt führen.
LGBTQ+-Organisationen verurteilten Vances Aussagen. Politiker sollten nicht über Wohltätigkeitsgruppen lügen, sagen sie. Die Human Rights Campaign nannte die Kommentare unverantwortlich und gefährlich.
Vance hat eine lange Geschichte von anti-LGBTQ+-Aussagen. Als Senator und jetzt als Vizepräsident unterstützte er Politik gegen LGBTQ+-Rechte. Seine Kansas-Rede war Teil einer größeren Wahlkampagne.
Die Sisters of Perpetual Indulgence haben noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Aber Unterstützer antworteten schnell in den sozialen Medien. Sie teilten Informationen über die Wohltätigkeitsarbeit der Gruppe.
Viele Journalisten und Faktenprüfer bestätigten, dass Vances Beschreibung komplett falsch ist.
