Zondag 3 mei 2026 — Editie #3

RainbowNews

The global platform for LGBTQ+ news, analysis and stories. Independent and inclusive.

NederlandsUKGlobalDeutschFrançaisEspañolBrasilAsia-PacificLatinoamérica
Politics

Konversionstherapien: Die EU muss jetzt handeln

Der Verein ACT sammelte über eine Million Unterschriften zur Verbotung von Konversionstherapien in Europa. Er fordert Kommissarin Hadja Lahbib auf, sofort gegen diese als Folter anerkannten Praktiken vorzugehen.

RainbowNews Editorial29. April 2026 — International3 Min. Lesezeit
···

Ein europäischer Verein fordert ein Verbot von Konversionstherapien. Der Verein heißt ACT, was "Against Conversion Therapy" bedeutet. ACT sammelte über eine Million Unterschriften für seine Petition.

Diese Petition fordert ein Verbot von Konversionstherapien in der gesamten Europäischen Union. Diese Praktiken zielen darauf ab, die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität zu ändern. Experten und Gesundheitsorganisationen erkennen sie als Folter an.

ACT spricht direkt Hadja Lahbib an. Sie ist Europäische Kommissarin für Gleichstellung. Der Verein fordert sie auf, schnell und konkret zu handeln. Sie muss ihre Macht nutzen, um diese Praktiken in allen Mitgliedstaaten zu verbieten.

Konversionstherapien verursachen schwere psychische Traumata. Sie treffen oft junge LGBTQ+-Personen. Diese jungen Menschen werden manchmal von ihrer Familie oder religiösen Gemeinschaft gezwungen. Die Folgen können dramatisch sein, einschließlich Depression und Suizid.

Heute haben einige europäische Länder diese Praktiken bereits verboten. Frankreich, Deutschland und Malta gehören dazu. Aber viele andere Mitgliedstaaten haben noch keinen Schutzgesetz. Ein gemeinsames europäisches Gesetz würde alle LGBTQ+-Personen schützen.

Eine Million Unterschriften ist ein starkes Signal. Es zeigt, dass europäische Bürger klares Handeln wollen. ACT hofft, dass Hadja Lahbib diesen Ruf hört. Eine europäische Richtlinie könnte alle Länder zum Handeln verpflichten.

Menschenrechtsorganisationen unterstützen diese Forderung. Sie erinnern, dass diese Therapien wissenschaftlich unbegründet sind. Sie "heilen" nichts, denn Homosexualität ist keine Krankheit. Sie verletzen nur vulnerable Personen.

Die Europäische Kommission hat jetzt klare Verantwortung. Sie muss LGBTQ+-Bürger in ganz Europa schützen. Eine Million Stimmen fordern Gerechtigkeit. Es ist Zeit zu handeln.

RE

RainbowNews Editorial

Redakteur

Teil des RainbowNews-Redaktionsteams.

Meer van deze auteur →

Mehr in Politiek