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Lehrer wegen Konversionstherapien entlassen, unterrichtet nun an katholischer Schule

Ein Lehrer, der aus einer Schule entfernt wurde, kehrt an eine katholische Schule in València zurück. Er praktizierte Konversionstherapien mit Schülern. Diese Praktiken sind in Valencia verboten und gelten als schädlich.

RainbowNews Editorial10. September 2026 — Spanje3 Min. Lesezeit
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Ein Lehrer arbeitet wieder an einer katholischen Schule in València. Dieser Pädagoge war zuvor von einer anderen Schule suspendiert worden. Der Grund war die Anwendung von Konversionstherapien bei Schülern.

Konversionstherapien versuchen, die sexuelle Orientierung einer Person zu ändern. Sie können auch die Geschlechtsidentität verändern wollen. Experten in Psychiatrie halten diese Praktiken für schädlich. Viele medizinische Organisationen lehnen sie vollständig ab.

In der Valencianischen Gemeinschaft sind diese Therapien gesetzlich verboten. Die regionale Gesetzgebung schützt LGTBI+-Personen vor solchen Praktiken. Trotzdem hat der Lehrer eine neue Anstellung gefunden. Diese Schule ist katholisch und untersteht teilweiser öffentlicher Kontrolle.

Der Fall hat große Besorgnis bei Aktivisten und Familien ausgelöst. Viele Menschen fragen sich, wie das möglich ist. Ein suspendierter Pädagoge darf wieder mit Kindern arbeiten. Das stellt ein direktes Risiko für vulnerable Schüler dar.

Konversionstherapien verursachen schwere Schäden bei betroffenen Personen. Sie können Depression, Angststörungen und niedriges Selbstwertgefühl auslösen. Bei Jugendlichen kann die Auswirkung besonders gravierend sein. Experten warnen, dass keine Minderjährigen solchen Praktiken ausgesetzt werden dürfen.

LGTBI+-Organisationen fordern eine sofortige Untersuchung des Falles. Sie verlangen schnelles Handeln der Behörden im Bildungssektor. Sie sehen es als unzureichend an, den Lehrer nur von einer Schule zu entfernen. Er darf an keiner Schule mehr unterrichten.

Dieser Fall zeigt die Grenzen des heutigen Schulsystems auf. Das Gesetz existiert, aber die Umsetzung hat erhebliche Lücken. Katholische Privatschulen mit öffentlicher Unterstützung haben gewisse Autonomie. Das erschwert die Kontrolle solcher Situationen.

Das Nachrichtenmedium Shangay, das die Geschichte veröffentlichte, betont die Schwere des Falls. Die LGTBI+-Gemeinschaft fordert echten Schutz für junge Menschen in Schulen. Gesetze allein reichen nicht aus, wenn sie nicht konsequent umgesetzt werden.

RE

RainbowNews Editorial

Redakteur

Teil des RainbowNews-Redaktionsteams.

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