Republikaner wollen Bücher über Transgender-Jugendliche aus Schulen verbieten
Republikaner wollen ein Gesetz zum Verbot von Transgender-Büchern in Schulen verabschieden. Gegner sagen, dies entfernt Transgender-Menschen aus der Bildung.
Republikanische Kongressabgeordnete wollen nächste Woche ein Gesetz verabschieden. Dieses Gesetz würde Staaten zwingen, Bücher über Transgender aus Schulen zu entfernen. Der Vorschlag H.R. 7661 kommt von Marty Miller, einem Republikaner aus Illinois. Das Gesetz heißt 'Stop the Sexualization of Children Act'. Befürworter sagen, es schützt Kinder vor unangemessenem Inhalt.
Aber Pädagogen, Bibliothekar und LGBTQ+-Organisationen sind besorgt. Das Gesetz definiert 'sexuelle Inhalte' als alles über Geschlechtsdysphorie oder 'Transgenderismus'. Das bedeutet normale Geschichten über Transgender-Jugendliche könnten verschwinden. Ein Buch muss nicht sexuell sein, um unter dieses Gesetz zu fallen. Gegner sagen, es geht nicht um unangemessenen Inhalt. Stattdessen geht es um das Entfernen von Transgender-Menschen aus der Bildung.
Die Konsequenzen sind groß. Schulen, die Bundesgelder erhalten, könnten diese verlieren. Sie verlieren Geld, wenn sie nicht kooperieren. Das ist schwierig für Schulen mit kleinen Budgets. Viele befürchten massive Selbstzensur in Schulen. Schulen werden wahrscheinlich viel mehr zensieren.
Es ist unklar, ob der Vorschlag genug Unterstützung bekommt. Früher blockierte der Senat einen anderen Republikanervorschlag. Dieser ging um Transgender-Athleten.