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Politics

Südkoreanischer Mann kämpft für Eheurlaub in gleichgeschlechtlicher Ehe

Ein Mann in Südkorea wurde Eheurlaub verweigert, weil sein Partner auch ein Mann ist. Jetzt entscheidet eine Menschenrechtsagentur über mögliche Diskriminierung.

RainbowNews Editorial29. Mai 2026 — Zuid-Korea3 Min. Lesezeit
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Ein Mann in Südkorea hat eine Diskriminierungsbeschwerde eingereicht. Er ist in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung. Sein Arbeitgeber verweigerte ihm Eheurlaub.

Der Mann wollte eine Hochzeitszeremonie mit seinem Partner abhalten. Er gab seinem Arbeitgeber eine Hochzeitseinladung. Er bat um kurzzeitigen Urlaub von der Arbeit.

Aber sein Arbeitgeber lehnte dies ab. Das Unternehmen markierte ihn als unerlaubt abwesend. Sie zogen auch Geld von seinem Gehalt ab.

Dies war unfair, argumentierte der Mann. Die Richtlinie seines Arbeitgebers bot Eheurlaub an. Sie definierte nicht, was Ehe bedeutet. Es gab keine Regeln darüber, wer diesen Vorteil nutzen kann.

Deshalb reichte der Mann im Oktober letzten Jahres Beschwerde ein. Er brachte seinen Fall zur Nationalen Menschenrechtskommission Koreas. Dies ist eine unabhängige Behörde. Sie arbeitet innerhalb der südkoreanischen Regierung.

Die Kommission untersucht Fälle möglicher Ungerechtigkeit. Sie prüft Diskriminierungsbeschwerden. Dann gibt sie Ratschläge oder trifft Entscheidungen.

Die Kommission hat diesen Fall nun überprüft. Sie entscheidet derzeit über das Vorgehen. Das Ergebnis könnte bedeutsam sein. Es kann beeinflussen, wie südkoreanische Arbeitgeber gleichgeschlechtliche Paare behandeln.

Südkorea erkennt gleichgeschlechtliche Ehe nicht an. Dies erschwert es gleichgeschlechtlichen Paaren, gleiche Rechte zu erhalten. Viele LGBTQ+-Menschen in Südkorea erleben Diskriminierung.

Es gab jedoch einige kleine Fortschritte. Manche Gerichte erkannten Rechte für gleichgeschlechtliche Partner an. Aktivisten kämpfen weiter für volle Gleichheit.

Dieser Fall zeigt die Herausforderungen für LGBTQ+-Menschen in Südkorea. Eine einfache Urlaubsbitte wurde zum Rechtsstreit. Viele Menschen warten auf die Entscheidung der Kommission.

Menschenrechtsgruppen sagen, das Ergebnis ist wichtig. Falls die Kommission zugunsten des Mannes entscheidet, könnte dies eine starke Botschaft an Arbeitgeber senden.

RE

RainbowNews Editorial

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