Türkei blockiert LGBTQ+-Kreuzfahrtschiff mit Patti LuPone an Bord
Türkei blockierte ein Kreuzfahrtschiff mit 2.000 LGBTQ+-Passagieren. Die Behörden beriefen sich auf Moralwerte. Broadway-Star Patti LuPone war an Bord und reagierte wütend.
Ein Kreuzfahrtschiff mit 2.000 LGBTQ+-Passagieren durfte nicht in die Türkei einfahren. Türkische Behörden sagten, das Verhalten passte nicht zu ihren Moralwerten. Das Schiff heißt Scarlet Lady. Virgin Voyages besitzt es.
Broadway-Star Patti LuPone trat auf dem Schiff auf. Nach der Nachricht reagierte sie schockiert und verärgert. Das Schiff durfte nicht in der türkischen Stadt Kuşadası anlegen.
Die Kreuzfahrt startete am 5. Juli von Athen aus. Atlantis Events, ein US-Unternehmen, organisierte sie. Atlantis veranstaltet Urlaube und Kreuzfahrten für LGBTQ+-Menschen. Die zehntägige Reise war eine "epische Schwulenfahrt".
Lokale türkische Behörden beschlossen, das Schiff zu blockieren. Sie sagten, die LGBTQ+-Kreuzfahrt passt nicht zur türkischen Gesellschaft. Sie verstößt auch gegen ihre Moralwerte. Dies verursachte starke Reaktionen von Passagieren und Organisatoren.
Die Türkei ist in letzten Jahren restriktiver gegenüber LGBTQ+-Rechten geworden. Pride-Märsche in Istanbul sind seit 2015 verboten. Die Regierung nutzt oft öffentliche Ordnung als Argument.
Die Passagiere waren enttäuscht und verärgert. Viele wollten einen sicheren und feiernden Raum genießen. Die Ablehnung durch ein Land war eine persönliche Zurückweisung.
Patti LuPone, bekannt aus Musicals wie Evita, äußerte sich deutlich. Sie nannte die Situation empörend. Ihre Reaktion verbreitete sich schnell in den sozialen Medien.
Atlantis Events sucht nach einem alternativen Hafen. Das Unternehmen organisiert seit vielen Jahren LGBTQ+-Kreuzfahrten. Dies ist erstmals eine vollständige Blockierung.
Menschenrechtsorganisationen reagierten schnell auf die Nachricht. Sie nannten Türkeis Entscheidung diskriminierend. Sie forderten die internationale Gemeinschaft auf, Stellung zu beziehen.
Der Vorfall zieht globale Aufmerksamkeit auf LGBTQ+-Rechte in der Türkei. Er stellt auch Fragen zur Sicherheit für LGBTQ+-Reisende weltweit.
