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Politics

Ungarn schafft Anti-LGBT-Gesetze ab, doch mehr Reformen nötig

Ungarns neue Regierung will Teile des diskriminierenden Gesetzes von 2021 aufheben. Menschenrechtsorganisationen begrüßen den Schritt, warnen aber vor weiteren notwendigen Reformen.

RainbowNews Editorial17. September 2026 — Hongarije3 Min. Lesezeit
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Ungarns neue Regierung führt wichtige Veränderungen durch. Sie möchte diskriminierende Gesetze gegen LGBT-Menschen aufheben. Diese wurden während Orbáns Zeit eingeführt.

Am 14. September schickte die Regierung neue Gesetze ins Parlament. Diese würden Teile des Gesetzes von 2021 aufheben. Dieses alte Gesetz beschränkte LGBT-Inhalte für Kinder.

Die geplanten Änderungen betreffen mehrere Bereiche. Dazu gehören Kinderschutz, Medien, Werbung und Bildung. Die Einschränkungen würden überall wegfallen.

Das Gesetz von 2021 verursachte großen Schaden. Es stigmatisierte LGBT-Menschen in Ungarn. Sie fühlten sich ausgegrenzt im eigenen Land. Viele fühlten sich unsicher und unwillkommen.

Die Europäische Union hatte ebenfalls ernsthafte Bedenken. Im April sprach der Europäische Gerichtshof ein wichtiges Urteil. Das Gericht sagte, Ungarns Gesetz verstößt gegen EU-Regeln. Es grenzte LGBT-Menschen aus. Dieses Urteil zwang Ungarn zu handeln.

Menschenrechtsorganisationen begrüßten die neuen Reformen. Sie nannten es einen wichtigen Fortschritt. Diese Änderungen senden positive Signale an LGBT-Menschen.

Doch Befürworter sagen, die Arbeit ist unvollendbar. Noch immer existieren diskriminierende Gesetze. LGBT-Menschen im Alltag erleben viele Herausforderungen. Gleichgeschlechtliche Paare haben nicht gleiche Rechte. Transgender-Menschen face ernsthafte rechtliche Hürden.

Bei der Budapest Pride im Juni 2026 zeigten viele Unterstützung. Tausende marschierten durch Budapests Straßen. Sie forderten vollständige Gleichberechtigung vor dem Gesetz.

LGBT-Gruppen beobachten die Situation genau. Sie wollen echte parlamentarische Verabschiedung sehen. Sie fordern die Regierung zu gehen weiter. Vollständige Gleichberechtigung bleibt noch weit entfernt.

Dieser Moment ist dennoch historisch bedeutsam. Jahrelang war Ungarn eines der feindlichsten EU-Länder. Diese Reformen zeigen, dass Wandel möglich ist. Der Kampf für Gleichberechtigung dauert an.

RE

RainbowNews Editorial

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