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Vater fordert 6000 Dollar von Sohn, weil er Konversionstherapie abbrach

Ein amerikanischer Vater fordert 6000 Dollar von seinem schwulen Sohn, weil dieser ein Konversionstherapieprogramm abbrach. Der Fall zeigt den Druck auf LGBTQ+-Jugendliche.

RainbowNews Redaktion9. April 20263 Min. Lesezeit
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Ein amerikanischer Vater hat seinen schwulen Sohn vor Gericht gebracht. Er fordert 6000 Dollar, weil sein Sohn ein Konversionstherapieprogramm abbrach. Der Fall zeigt, wie weit Eltern gehen, um ihr Kind von Homosexualität zu "heilen".

Der Sohn war kaum 17 Jahre alt, als sein Vater ihn unter Druck setzte. "Darf ich hier wohnen bleiben, wenn ich zur Konversionstherapie gehe?" fragte der Junge verzweifelt. Sein Vater hatte ihm mit Hausausweis gedroht. Der Junge fühlte sich gezwungen, das Programm zu beginnen. Nach kurzer Zeit konnte er nicht weitermachen. Das Schuldgefühl und die Angst wurden zu überwältigend.

Konversionstherapie ist umstritten und wissenschaftlich unwirksam. Experten warnen vor psychischen Schäden. Viele Länder haben diese Praxis bereits verboten. Die American Psychological Association warnte bereits vor Jahren vor solchen Therapien. Sie schädigen Jugendliche erheblich.

Der juristische Schritt des Vaters ist ungewöhnlich. Er verdeutlicht aber den Druck auf LGBTQ+-Jugendliche. Viele Jugendliche verstecken ihre wahre Natur aus Angst. Sie fürchten Ablehnung durch ihre Familie.

RR

RainbowNews Redaktion

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