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Viele junge LGBTQI+-Menschen fühlen sich in der Gesellschaft noch nicht gesehen

Eine Studie der Organisation COC zeigt: Viele Jugendliche aus der LGBTQI+-Gemeinde fühlen sich in der Gesellschaft unterrepräsentiert. Dieser Mangel an Sichtbarkeit in Medien, Schulen und dem öffentlichen Leben führt zu psychischen Belastungen.

RainbowNews Redaktion9. April 20263 Min. Lesezeit
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Viele Jugendliche aus der LGBTQI+-Gemeinde haben Schwierigkeiten, sie selbst zu sein. Das zeigt eine Studie der Organisation COC. Sie fühlen sich in Medien, Schulen und dem öffentlichen Leben unterrepräsentiert.

Die Probleme beginnen bereits in der Schule. Unterschiedliche sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten werden kaum thematisiert. Viele Jugendliche fühlen sich deshalb isoliert und verstecken ihre wahre Identität. In Fernsehen, Filmen und Werbung sehen LGBTQI+-Jugendliche sich selbst viel seltener als ihre heterosexuellen und cisgender Altersgenossen.

Laut COC führt dieser Mangel an Sichtbarkeit zu psychischen Problemen. Jugendliche erleben mehr Stress, Angst und Depressionen. Sie wissen nicht, wie sie ihre Identität ausdrücken können ohne negative Reaktionen. Zudem haben viele LGBTQI+-Jugendliche wenige Vorbilder, die ihre Erfahrungen teilen.

COC fordert Schulen, Medien und Unternehmen auf, sich mehr mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Es geht nicht nur um die Anerkennung von LGBTQI+-Jugendlichen. Vor allem sollen sie sich vollständig als Teil der Gesellschaft fühlen. Mehr Sichtbarkeit könnte viel für ihr Wohlbefinden und ihre Zukunft verändern.

RR

RainbowNews Redaktion

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