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Politics

Vox-Abgeordneter in Murcia nennt trans Personen 'gestört'

Ein Vox-Abgeordneter in Murcia bezeichnete trans Personen als 'gestört'. Seine Aussagen wurden als transphob angeprangert. Sie verursachten großen Unmut in den sozialen Netzwerken.

RainbowNews Editorial18. Juni 2026 — Spanje3 Min. Lesezeit
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Ein Abgeordneter der Partei Vox in Murcia nannte trans Personen 'gestört'. Das geschah während einer aktuellen politischen Debatte. Seine Worte lösten große Reaktionen in sozialen Netzwerken aus.

Viele Menschen kritisierten den Politiker aus Murcia scharf. Aktivisten und Bürger bezeichneten seine Kommentare als transphob. Das Wort 'gestört' gilt in der trans Gemeinschaft als sehr beleidigend.

Vox ist eine rechtsextreme Partei in Spanien. Die Partei lehnt LGBTQ+ Rechte regelmäßig ab. Ihre Vertreter haben ähnliche Kommentare schon mehrfach gemacht.

Die trans Gemeinschaft in Spanien kämpft seit Jahren für ihre Rechte. Im Jahr 2023 verabschiedete Spanien das sogenannte Trans Gesetz. Dieses Gesetz ermöglicht einen einfacheren Geschlechtswechsel. Parteien wie Vox lehnten dieses Gesetz jedoch entschieden ab.

Die Aussagen des Abgeordneten führten zu Tausenden Kommentaren auf Twitter und Instagram. Viele Nutzer forderten eine öffentliche Entschuldigung. LGBTQ+ Organisationen gaben auch Stellungnahmen ab.

Experten für psychische Gesundheit lehnen die Idee ab, dass Trans sein eine Störung ist. Die Weltgesundheitsorganisation entfernte Transsexualität 2018 aus ihrer Krankheitsliste. Fachleute halten diese Aussagen für schädlich.

Trans Aktivisten wiesen darauf hin, dass solche Reden reale Folgen haben. Trans Personen erleben bereits hohe Diskriminierungsraten. Politische Aussagen können das Risiko für Gewalt erhöhen.

Die politische Debatte über Trans Rechte bleibt in Spanien sehr intensiv. Progressive Parteien verteidigten die trans Gemeinschaft. Sie forderten den Abgeordneten auf, sich zu entschuldigen.

Bislang hat sich der Vox Abgeordnete nicht zurückgezogen. Die Partei gab keine offiziellen Stellungnahmen ab. Der Skandal wächst in den spanischen Medien weiter.

RE

RainbowNews Editorial

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