Belarus billigt Gesetz, das Schwule und Lesben weiter einschränkt
Das belarussische Parlament billigt ein umstrittenes Gesetz. Es schränkt Schwule und Lesben ein. Menschenrechtsgruppen warnen vor mehr Diskriminierung.
Das belarussische Parlament hat einen umstrittenen Gesetzentwurf gebilligt. Das neue Gesetz schränkt Rechte von Schwulen, Lesben und Transgender-Personen stark ein.
Präsident Aleksandr Lukaschenka ist als 'Europas letzter Diktator' bekannt. Unter seiner Herrschaft sind Freiheiten seit Jahren begrenzt.
Das Gesetz verbietet Werbung für gleichgeschlechtliche Beziehungen. Auch Pride-Veranstaltungen werden schwieriger zu organisieren. Interessengruppen sagen, dass das Maß Diskriminierung fördert.
Menschenrechtsorganisationen reagieren wütend. Amnesty International nennt das Gesetz einen 'ernsthaften Angriff auf Grundfreiheiten'. Es warnt auch vor mehr Gewalt gegen Schwule und Lesben.
LGBTQ+-Aktivisten im Land arbeiten unter schwierigen Bedingungen. Das neue Gesetz macht ihre Position unmöglich.
Der Westen verurteilt das Maß stark. Die Europäische Union erwägt weitere Sanktionen gegen Belarus.